{"id":57,"date":"2010-09-14T18:46:25","date_gmt":"2010-09-14T18:46:25","guid":{"rendered":"http:\/\/lapoc.de\/zblog\/?p=57"},"modified":"2011-09-20T09:57:48","modified_gmt":"2011-09-20T09:57:48","slug":"gedrange-auf-der-sarrazin-parade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lapoc.de\/zblog\/?p=57","title":{"rendered":"Gedr\u00e4nge auf der Sarrazin-Parade"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Medienereignisse sind vor einiger Zeit zu Ende gegangen: die Berichterstattung zum Duisburger &#8220;Love-Parade&#8221;-Desaster und die Diskussion der Thesen des Thilo Sarrazin(65, SPD). Was sollten diese beiden Veranstaltungen wohl mit einander zu tun haben? Das Medienecho beider scheint mir h\u00f6chst oberfl\u00e4chlich und wenig aufschlussreich.<\/p>\n<p>\nSarrazins Gerede von den bildungsverweigernden Muselm\u00e4nnern, die das gute alte Punkt.de ins Mittelalter zur\u00fcckzerren, wird inhaltlich meist recht kompetent auseinandergenommen. Nur h\u00f6rt man selten die Frage: &#8220;Warum tut der das?&#8221;. Vor einem Jahr hat er noch behauptet, die &#8220;Perser&#8221; seien ganz prima dabei in der Integration, nur die T\u00fcrken und Araber w\u00e4ren ein Problem. Heute macht er einen muslimischen G\u00fcrtel vom Bosporus bis Indonesien aus. Und die Bewohner dieses Reichs des B\u00f6sen h\u00e4tten eine &#8220;kulturelle Tendenz&#8221;, die flei\u00dfige, saubere Welt des Thilo Sarrazin mit Kopftuchm\u00e4dchen und Gem\u00fcsel\u00e4den zu \u00fcberfluten. Gleichzeitig fallen ihm schon mal krude Thesen \u00fcber die Gene von Juden und Basken aus dem Schnautzer &#8212; was denn nun? Haben die Muslime ein Gen, das sie der Bildung entfremdet oder werden die Juden durch ihre Gene davor bewahrt, stumpfsinnige Fr\u00f6mmler zu werden und was ist jetzt mit den Persern? Sarrazin hat Ende der 1960er Volkswirschaftslehre studiert und seither immer als Politiker und Angestellter im Finanzbereich gearbeitet. In der Zeit, in der er sein Buch verfasst hat, war er Bundesbank-Vorstand, vorher Finanzsenator in Berlin. Wann mag er sich denn die Kenntnisse angelesen haben, auf denen er seine Thesen gr\u00fcnden k\u00f6nnte?\n<\/p>\n<p>\n Als Finanzsenator hatte er wahrscheinlich wirklich eine 60-Stunden Woche. Sein zur Zeit noch diskutiertes Opus Magnum hat immerhin 464 Seiten sarrazinscher Politprosa zu bieten. Nicht schlecht f\u00fcr einen Hobbyautor. Mal im Ernst: wer ein solches Buch innerhalb eines Jahres schreiben will, macht einen Vollzeitjob. So einen Vollzeitjob hatte der Autor aber bereits: es w\u00e4re denn, seine 230.000-Euro-Stelle bei der Bundesbank ist nur ein 20-Stunden Job.\n<\/p>\n<p>Flaubert hat die 450 Seiten Salammbo in 4 Jahren geschrieben. Alan Wiseman hat immerhin noch 2 Jahre f\u00fcr The World Without Us(290 Seiten) gebraucht. Ich schreibe schon mal 5 druckf\u00e4hige Seiten am Tag &#8212; allerdings nur, wenn ich auch wirklich den ganzen Tag schreibe und recherchiere. Man darf also davon ausgehen, dass Sarrazin sein Buch eher nebenbei und ohne allzu tiefsch\u00fcrfende Recherchen heruntergetippt hat. Erkenntnisgewinn durch wissenschaftliche Arbeit war wohl kaum das Ziel seiner Arbeit an &#8220;Deutschland schafft sich ab&#8221;.\n<\/p>\n<p>Liest man Interviews mit Sarrazin, tritt einem ein grantiger, kantiger, manchmal sogar jungenhafter Herr entgegen. Da wird in souverainem Plauderton zack! zack! ausgeteilt. Im Originalton klingt der &#8220;gro\u00dfe Provokateur&#8221; allerdings ganz anders. Da starrt der Redefluss vor F\u00fcllseln, die in den gedruckten Interviews von der Redaktion entfernt werden. Besonders das W\u00f6rtchen &#8220;also&#8221; hat es Sarrazin angetan: die Beamten-Version des volkssprachlichen &#8220;und so&#8221; taucht wenigstens 10 mal pro Minute auf. Nachzuh\u00f6ren ist das zum Beispiel im Deutschlandfunk: {lhttp:\/\/www.dradio.de\/aod\/?station=1&#038;broadcast=220597&#038;datum=20100829&#038;playtime=1283072733&#038;fileid=404bd06f&#038;sendung=220597&#038;beitrag=1259519&#038;|Interview der Woche vom 29. 08. 2010l}.\n<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnte einen Menschen, der derma\u00dfen verdruckst daherschwafelt, dazu bewegen, sich mit seinen Meinungen in die \u00d6ffentlichkeit zu begeben? Einige unterstellen ihm Geldgier. Na gut, das wird er nicht unbedingt n\u00f6tig haben. Interessanter ist da schon die erstaunlich selten diskutierte Hypothese von der Geltungssucht. Fast 40 Jahre lang hat Thilo funktioniert. Er hat im Apparat der so genannten SPD ganz bewusst Karriere gemacht. Als einer, der das Handwerkszeug der Wirtschaftsverwaltung der Bundesrepublik nicht nur erlernt, sondern zutiefst verinnerlicht hat. Als Finanzsenator von Berlin konnte er erkl\u00e4ren, warum ein Kulturhaus, das scheinbar nicht mehr als 5000 E im Jahr f\u00fcr Strom und Hausmeisterei ben\u00f6tigt, eben doch 45.000 E im Jahr kostet. Schlie\u00dflich muss man mitrechnen, was so ein Geb\u00e4ude rein theoretisch einbringen [e k\u00f6nnte e]. Thilo Sarrazin wei\u00df sowas und die armseeligen, unwissenden Kulturhanseln, die ernsthaft glauben, es g\u00e4be sowas wie Ressourcen au\u00dferhalb des von T. Sarrazin erlernten Wirtschaftslebens, brauchen gar nicht erst versuchen, an den unumst\u00f6\u00dflichen Fakten herumzudiskutieren.\n<\/p>\n<p>\nIch behaupte: Thilo Sarrazin ist ein elendes W\u00fcrstchen, das sein Leben vertan hat und auf die alten Tage noch etwas &#8220;richtiges&#8221; sagen und tun will.\n<\/p>\n<p>\nDas kann er aber nicht, weil er zu lange das Funktionieren nach Vorgabe ge\u00fcbt hat. Auf seinem eigenen Gebiet &#8212; der Wirtschafts- und Finanzpolitik &#8212; fehlt ihm die Brillianz und vor allem der Abstand zur ge\u00fcbten, schlimmen Praxis. Er ist beim besten Willen kein Paul Krugman und selbst f\u00fcr einen Milton Friedman-J\u00fcnger w\u00e4re er zu blass. Was soll er also tun? Der Sensenmann oder doch wenigstens der Herr Altzheimer wird nicht mehr lange auf sich warten lassen und Thilo hat nichts hinterlassen. Bestenfalls hat er am Laufen gehalten oder mit durchgef\u00fchrt, was andere erfunden oder aufgebaut haben. Sein einziges Buch vor seinem aktuellen Deutschland!!schinken ist ein schmales B\u00e4ndchen \u00fcber die Einf\u00fchrung des EURO.\n<\/p>\n<p>Was kann man da machen? Man kann zum Beispiel unverlangte Forschungsprojekte auflegen. Wie etwa dieses: Schicke eine unterbezahlte Mitarbeiterin mit dem HartzIV-Budget in den Billigmarkt zum Einkaufen. Schau Dir an, ob der mitgebrachte Kram ausreichen k\u00f6nnte, einen durchzuf\u00fcttern, der nicht so gut funktioniert wie Thilo. Das ganze sehr sarrazinische Ergebnis lanciert man dann auf Standardwegen in die \u00d6ffentlichkeit und schon wird man von Journalisten gefragt, ob man den ganzen Quatsch nicht im Interview n\u00e4her erkl\u00e4ren m\u00f6chte.\n<\/p>\n<p>\n&#8220;Na also! Man h\u00f6rt mir zu!&#8221; Endlich verstehen die Menschen, dass Thilo Sarrazin ganz wichtige Beitr\u00e4ge zum Gedeihen der Menschheit, d.i.: des Abendlandes, beizutragen in der Lage und auch willens ist.\n<\/p>\n<p>Einmal vom d\u00fcnnen Blut der deutschen Medienaufmersamkeit geleckt, streifen die Gedanken des Titanen umher nach neuen, noch wichtigeren Problemstellungen. Reizthemen, die alle interessieren, Stichw\u00f6rter, die keiner \u00fcberh\u00f6rt. Und es darf gern eine Nummer gr\u00f6\u00dfer sein. Wie zum Beispiel das ewig simmernde Armageddon Christenthum\/Abendland vs. Islam\/Knoblauch mit Gem\u00fcse am Kopftuch.\n<\/p>\n<p>\nMan k\u00f6nnte jetzt leicht nachweisen, dass das ganze Gerede ohne wissenschaftlich haltbare Begr\u00fcndungen auskommt. Man k\u00f6nnte sich \u00fcber die irrationalen Hypothesen von  &#8220;muslimischer Bildungsferne&#8221; und j\u00fcdischer &#8220;Intelligenzgene&#8221; erregen und man k\u00f6nnte nat\u00fcrlich die ganze so genannte &#8220;Argumentation&#8221; des Sarrazin leicht in Grund und Boden analysieren. Aber das will ich nicht. Daf\u00fcr habe ich keine Zeit. Ich danke den Journalisten und Wissenschaftlern, die sich in der ganzen Debatte dazu herabgelassen haben, Thesen zu widerlegen, die von vornherein nicht der Diskussion wert gewesen sind. Als erkl\u00e4rter &#8220;Sozialdemokrat&#8221; k\u00f6nnte er wissen, dass Verhalten vor allem durch reale Lebensumst\u00e4nde bestimmt wird. Religi\u00f6se Konzepte k\u00f6nnen der Reaktion auf die Lebenswirklichkeit eine Tendenz geben aber sie k\u00f6nnen keine reales Tun und Trachten aus dem Nichts hervorbringen. Erstaunlich, wie irrational einer argumentiert, der sein ganzes Leben lang jeden Einfluss von Kultur auf das wirkliche Leben geleugnet hat.\n<\/p>\n<h3>Der Genosse Sarrazin ist ein &#8230;<\/h3>\n<p>\nEr ist nicht satisfaktionsf\u00e4hig. Da er es besser wissen k\u00f6nnte und trotzdem nicht (mit Verlaub) das Maul h\u00e4lt, ist er nichts als ein T\u00e4uscher. Einer, dem inzwischen jedes Mittel recht ist, um der \u00d6ffentlichkeit seine faule Ware anzudrehen. Kurz: ein sehr durchschnittlicher Politiker am Ende einer nicht sehr steilen Karriere.\n<\/p>\n<p>\nFast k\u00f6nnte er einem leid tun. Werden wir Erwachsenen nicht alle von Zeit zu Zeit vom Gedanken an das, was von uns bleibt, ge\u00e4ngstigt? Ist nicht die Zeit die Bestie, die uns allen im Nacken sitzt? W\u00fcnschen wir uns nicht alle, dass uns m\u00f6glichst viele unserer Artgenossen zuh\u00f6ren? Aber Anteil an der Ewigkeit gibt es eben nicht geschenkt. Wer nach seinem Platz im Ged\u00e4chtnis aller strebt, sollte dabei auf seine W\u00fcrde achten. Sonst steht er (oder sie) sehr schnell als Kuriosit\u00e4t der Saison auf dem Podest der Medien\u00f6ffentlichkeit. Als Hanswurst, von stumpfsinnigen Schenkelklopfern bejubelt und von tragischen Gutwollern, die man in die Irre gef\u00fchrt hat. Und die sich alsbald mit besonders \u00e4tzendem Ekel abwenden. Wie war das noch mal bei Ronald Schill &#8212; dem &#8220;Richter Gnadenlos&#8221; von Hamburg? Ist er nicht, wirres Zeug von s\u00fcdamerikanischen Str\u00e4nden faselnd, als peinliche Lachfigur im wohlverdientem Nichts entschwunden? Die SPD wird sich (so weit es bei ihr geht) beeilen, Sarrazin los zu werden. Sie sollte bei der Gelegenheit dar\u00fcber nachdenken, wie es einer wie Sarrazin in der SPD so weit bringen konnte. Aber auch die Gr\u00fcnen haben sich nicht \u00f6ffentlich gefragt, wie ein Oswald Metzger in der Partei von Joseph Beuys und Petra Kelly Karriere machen konnte. So wird von dem ganzen Wirbel nicht viel bleiben.\n<\/p>\n<p>Nein! Thilo Sarrazin hat kein Mitgef\u00fchl verdient. Mit seinen F\u00e4higkeiten als B\u00fcrokratieroboter hat er sich seine volle Bundesbank-Rente erfeilscht und so hat er Mu\u00dfe f\u00fcr den Rest seines Lebens. Zeit, dar\u00fcber nachzudenken, ob man wirklich der Unsterblichkeit n\u00e4her kommt, wenn man auf Schw\u00e4cheren herumtrampelt.\n<\/p>\n<h3>Lopavent: grau ist das neue blau<\/h3>\n<p> A propos herumtrampeln: was die Sozialdemokratie mit Gerhard Schr\u00f6der, Franz M\u00fcntefering und ihren Sarrazinen innerhalb von 20 Jahren geschafft hat, ist der lustigen, putzigen Loveparade innerhalb nur 10 Jahren gelungen: die Verwandlung eines von bewusst mitdenkenden Beteiligten getragenen Kulturph\u00e4nomens in ein handelbares, von ein paar Nutznie\u00dfern kontrolliertes Produkt f\u00fcr austauschbare Kunden zu werden.\n<\/p>\n<p> Was mir am Loveparadedesaster besonders auff\u00e4llt, ist die K\u00e4lte einerseits und die Blindheit gegen das Offensichtliche andererseits, die die Medienreaktion bestimmen.<\/p>\n<p>Die Beschreibungen des elenden Sterbens am 24. 07. wirken seltsam ratlos-distanziert. Was soll man auch dazu sagen, wenn sich fast eine Million &#8220;Party&#8221;-Schafe auf einen Platz treiben lassen, der nach Meinung der Feuerwehr gerade Platz f\u00fcr 400 Tausend bietet? Wenn sie dann vorn kurz stehen bleiben und die Nachr\u00fcckenden nicht und dazwischen eben ein paar Dutzend zermalmt werden? Die Metapher vom Viehauftrieb kommt immer wieder in Augenzeugenberichten vor. Von Schafen hat man \u00f6fter geh\u00f6rt. Ein Anrufer bei Radio Fritz sagte gar, er habe sich wie ein Schwein gef\u00fclht, das zum Schlachthof getrieben wird. Dabei sind sie alle freiwillig gekommen. Vielleicht mit hoher Motivation? Die Show kann es nicht gewesen sein &#8212; in jedem Mittelklasseclub kann man das besser und intensiver erleben. Besserer Sound, Lichtshow, Service etc. Nein, die Loveparade zieht nicht an: sie ist ein Ereignis, zu dem man sich getrieben f\u00fchlt. Man will dazu geh\u00f6ren, man will sehen und sp\u00fcren, dass man einer oder eine von vielen Hunderttausend ist. Hunderttausende, die irgenwie um die Runden kommen, jedenfalls dazu geh\u00f6ren, vielleicht sogar hip und erfolgreich sind. Ganz positive Leute, viel Peace und gute Vibes, genau das Richtige f\u00fcr Leute, die nach vorn schauen, sportlich und tolerant und leistungsbereit pragmatisch. Da geh\u00f6rt man gerne dazu, da [e muss e] man dazu geh\u00f6ren. Was ist, wenn man nicht weiter kommt? Wenn man die Wagen schon h\u00f6rt, aber nicht sehen kann, wenn man noch nicht in der Parade ganz offiziell mit marschiert? Dann wird es Zeit, dann muss man weiter.\n<\/p>\n<p>So, wie Thilo Sarrazin: wenn es Zeit wird, im gro\u00dfen Wettkampf aller gegen alle nicht unter zu gehen, ist jedes Mittel recht. Man muss sich schlie\u00dflich durchsetzen. Was sollen da ungeschriebene Gesetze, die keiner kontrolliert? So, wie Thilo Sarrazin nicht zuh\u00f6rt, wenn ihm die Reste seines Akademiker-Ethos raten, sich besser zur\u00fcckzuhalten, h\u00f6ren die Massen bei den angesagten Events nicht zu, wenn ihnen die Vernunft r\u00e4t, erst mal ganz locker stehen zu bleiben. Zeit verschwenden? Gelegenheiten verpassen? Andere vorlassen und selbst zur\u00fcck bleiben? Wieso denn?\n<\/p>\n<p> Die Opfer des Desasters tun mir leid. Sie wurden nicht durch eigene Niedertracht in die ausweglose Situation im Tunnel getrieben. Sie sind wahrhaft Opfer. Und in den Untergang getrieben wurden sie nicht einmal durch Bosheit und Niedertracht, sondern durch Stumpfsinn. Der gleiche Stumpfsinn, der das Denken all jener eingefleischten, zynischen Quasipragmatiker bestimmt, die aus der Sozialdemokratie eine Haufen von Lakaien der Wirtschaftsbosse gemacht haben. Aus der Loveparade hatten solche Leute eine groteske Werbeshow gemacht, bei der es nur noch um Zahlen ging.\n<\/p>\n<p>Das hatte eine Weile sehr gut funktioniert, jetzt nicht mehr. Die Stadtverwaltung Duisburg hat einige Tage nach der Katastrophe begonnen, Briefe an  Eltern der zertretenen, erstickten Opfer zu verschicken. Die verantwortlichen Hinterbliebenen m\u00f6gen sich doch endlich bequemen, die Leichen ihrer Kinder ordnungsgem\u00e4\u00df zu \u00fcberf\u00fchren, die Stadt Duisburg sei nicht f\u00fcr diese Entsorgungsfragen zust\u00e4ndig. Nat\u00fcrlich hat die \u00dcberf\u00fchrung zu den \u00fcblichen Preisen zu erfolgen. Die n\u00f6tigen Mittel sollte ja wohl ein guter, Sarrazin-flei\u00dfiger Bundesb\u00fcrger immer zur Hand haben:<br \/>\n{lhttp:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/duisburg\/Keine-Hilfe-bei-Ueberfuehrung-von-Loveparade-Toten-id3667810.html |derwesten.de l}.\n<\/p>\n<p>\nLopavent hatte mit der Veranstaltung mehrere Millionen verdient. Duisburg hatte mit der Veranstaltung mehrere Millionen verdient. Aber es gibt keine gesetzliche Regelung, nach der man als Nutznie\u00dfer im Katastrophenfall alles bezahlen muss. Nur, wenn eine Schuld juristisch wasserdicht bewiesen ist, muss man in die Brieftasche fassen. Wenn nicht, ist das Pech f\u00fcr die Betroffenen. Die sollten dann auch gute Verlierer und \u00fcberhaupt vern\u00fcnftige Leute sein. Oder?\n<\/p>\n<p>Ein paar der Leute, auf denen Sarrazin herumtrampelt, sind \u00fcberhaupt keine guten Verlierer. So richtig vern\u00fcftig wollen die auch nicht mehr sein, teilweise haben sie in der Tat eine ernsthafte Macke. Sollte man da nicht daf\u00fcr sorgen, dass irgendwann das Trampeln aufh\u00f6rt?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Medienereignisse sind vor einiger Zeit zu Ende gegangen: die Berichterstattung zum Duisburger &#8220;Love-Parade&#8221;-Desaster und die Diskussion der Thesen des Thilo Sarrazin(65, SPD). 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